Grüner Salon am 22.11.19 – Präsentation

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Präsentation Achim Oberwöhrmeier


 

Einladung

Wir laden die Bürgerinnen und Bürger in Leopoldshöhe und Oerlinghausen ganz herzlich zu unserem zweiten Grünen Salon in diesem Jahr am 22. November um 17 Uhr ins B-vier, Parkstraße 6 in Asemissen, ein.  Das Thema Klimaschutz im Verkehr“ wollen wir in der Veranstaltungsreihe „Der Weg ist das Ziel – klimaschonend unterwegs“ unter verschiedenen Aspekten beleuchten. 

Für die erste Diskussionsrunde haben wir den Geschäftsführer der Kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe (KVG) mbH Dipl. Ing. Achim Oberwöhrmeier als Referenten eingeladen. Er hat das „Multimodale Verkehrskonzept Lippe“ in Rahmen des „Zukunfskonzepts Lippe 2025“ erarbeitet. Mit ihm wollen diskutieren, wie ein einfaches und bequemes Angebot von Bus und Bahn eine klimafreundliche Mobilität ermöglichen kann: 

  • Wir können wir zukünftig mobil sein und das Klima schützen?
  • Welche Ideen und Vorstellungen gibt es für Lippe?
  • Was bedeutet das für uns in Leopoldshöhe und Oerlinghausen?

Bislang ist der Verkehr ein großer Ausfall beim Klimaschutz. Während der Energiesektor und die Industrie den Ausstoß von Treibhausgasen vermindern, nehmen sie im Verkehr kaum ab. Autoabgase machen rund ein Fünftel der 800 Millionen Tonnen CO2-Emmissionen in Deutschland aus. Der Verkehr liegt auf Platz 3 der Hauptverursacher des Treibhausgases hinter der Stromerzeugung mit 300 Millionen Tonnen und der Industrie mit über 200 Millionen Tonnen. Mehr als 95 Prozent davon kommen von PKW und LKW. Der Bereich ist das Sorgenkind der Klimaschützer: Wir haben effizientere Autos, aber zur gleichen Zeit fahren wir mit schwereren Autos, und wir fahren sehr viel mehr. Das nennen wir Ökonomen den Rebound-Effekt. Das heißt mit anderen Worten: Die Effizienzsteigerungen setzen sich am Ende um in höhere Emissionen“ sagt Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Mobil sein im ländlichen Raum wie in Lippe bedeutet momentan immer noch ins eigene Auto zu steigen. Der schlecht ausgebaute öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) stellt keine Alternative dar. Den Ergebnissen der Mobilitätsbefragung 2017 des Kreises Lippe zufolge nutzen mehr als 70 Prozent regelmäßig das eigene Auto. Ungefähr 10 Prozent setzten jeweils auf das Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel oder gehen zu Fuß. „Natürlich ist in einem Flächenkreis wie Lippe ein Auto normal. Dass aber so viele Wege damit zurückgelegt werden, beweist, dass es noch Potenzial für alternative Fortbewegungsmittel gibt. …“, erklärte Landrat Dr. Axel Lehmann.